Den passenden Babynamen finden – So geht’s!



Einen passenden Babynamen zu finden kann sehr aufwendig und extrem nervenaufreibend sein. Schließlich begleitet uns der Vorname ein ganzes Leben lang. Welche Probleme bei der Namenswahl auftauchen und wie du am besten mit ihnen umgehen kannst, erfährst du hier.

Die Entscheidung für einen Babynamen ist eine der wichtigsten Entscheidungen, die Eltern zu treffen haben. Schließlich soll der Vorname auch zum Kind passen und seinen Charakter widergeben.

Klangvoll sollte er sein. Nicht zu altmodisch. Eher individuell und nicht zu gewöhnlich, aber bloß nicht zu ausgeflippt. Zum Nachnamen muss er passen und evtl. auch zu den Namen der Geschwister.

Es gibt also jede Menge zu beachten. Und dann gibt es da noch die Probleme, mit denen sich früher oder später alle werdenden Eltern auf der Namenssuche auseinandersetzen müssen.

Um die vier größten Probleme soll es im Folgenden gehen. Vor allem aber darum, was du tun kannst, um diese Probleme zu beseitigen und doch noch den perfekten Babynamen zu finden.

Die vier größten Probleme bei der Namenswahl

1. Ihr seid euch nicht einig

Babynamen finden - viddleSchwer genug einen passenden Namen für das eigene Kind zu finden. Aber dann auch noch einen zu finden, mit dem beide einverstanden sind…

Vielleicht wolltest du dein Kind schon immer Anja nennen und dann kommt dein Partner daher und kann den Namen nicht ausstehen. Das kommt häufiger vor, als uns lieb ist. Vor allem, wenn dein Partner jemanden mit genau diesem Namen kennt, den er nicht besonders mag, kannst du deinen Wunschnamen gleich abschreiben. Denn dann heißt es: „Auf keinen Fall nenne ich meine Tochter wie diese *** von der Arbeit“.

Vielleicht möchte dein Partner euer gemeinsames Kind aber auch nach seinem Lieblingsmusiker benennen und du kannst weder dessen Musik noch seinen Namen ausstehen?

Was also tun?

Komplett vermeiden lässt sich dieses Problem nicht. Aber du kannst es entschärfen, indem ihr von Anfang an eine Liste mit mehreren Namensideen erstellt. In die eine Spalte tragt ihr alle Jungennamen ein, die euch gefallen und in die andere Spalte die Ideen für ein Mädchen.

Diese Liste könnt ihr beide im Laufe der Schwangerschaft nun immer wieder zur Hand nehmen und bearbeiten. Eure Vorlieben verändern sich womöglich über die Zeit und ein Name, der euch zu Anfang gefallen hat, wird im letzten Schwangerschaftsquartal von der Liste gestrichen.

Ihr könnt die einzelnen Namen auch mit Plussen oder Minusen versehen und höher und niedriger ranken. Auf diese Weise:

  1. Bringen dein Partner und du beide laufend neue Ideen ein, was die Chancen erhöht, dass ihr euch bald auf einen Namen einigen könnt
  2. Hast du gleich mehrere Namen parat, falls du auch noch einen Zweit- oder Drittnamen wählen möchtest
  3. Hast du Namen für beide Geschlechter parat, falls es bei der Geburt doch noch eine Überraschung geben sollte

2. Deine Familie/Freunde mögen den ausgewählten Namen nicht

Babynamen finden - viddleGeschmäcker sind bekanntlich verschiedenen.

Trotzdem wird es dir einen riesen Dämpfer geben, wenn du dich nach langer Suche endlich für einen passenden Namen entschieden hast und die Reaktionen aus deinem Umfeld mehr als verhalten sind. „So willst du meinen Enkel nennen?“, „Was soll denn das für ein Name sein?“ „Nimm doch lieber etwas klassischeres!“

Was also tun?

Solche Reaktionen wird es wahrscheinlich immer geben. Du kannst es nicht allen Recht machen. Und das musst du auch nicht. Es ist dein Kind.

Natürlich schadet es nicht, sich die Kommentare deiner Familie und deiner engen Freunde anzuhören. Vielleicht fallen ihnen Aspekte auf, die dir entgangen sind oder sie haben andere gute Ideen, die dir dabei helfen einen Babynamen zu finden.

Aber letzten Endes triffst du die Entscheidung. Deine Eltern und Freunde müssen sich mit deiner Wahl abgeben. Vielleicht lernen sie auch den Namen zu lieben, wenn dein Baby erstmal da ist und tatsächlich wie ein Ron oder eine Svenja aussieht.

Wenn du dir den Ärger und die ungewollten Kommentare im Vorfeld sparen willst, dann tust du gut daran, deinen Wunschnamen nicht vor der Geburt preiszugeben. Sobald der neue Erdenbürger das Licht der Welt erblickt, kannst du Familie und Freunde dann mit deiner Wahl überraschen.

3. Deine Familie erwartet, das Kind nach den Eltern/Großeltern zu benennen

In manchen Familien ist es Tradition, Namen von Generation zu Generation weiterzugeben. Der Sohn von Karl wird dann zu Karl Junior und dessen Sohn wird vielleicht nach dem Großvater Fritz benannt. Das ist eine schöne Möglichkeit, um sich an die eigenen Wurzeln zu erinnern und den Stammbaum der Familie am Leben zu halten.

Auf der anderen Seite kann es problematisch werden, weil die Namen aus der Mode geraten und du dein 2015 geborenes Kind nicht unbedingt Wolfgang oder Karl-Heinz nennen willst. Gleichzeitig möchtest du deine Familie nicht vergraulen.

Was also tun?

Die beste Möglichkeit mit dieser Erwartung umzugehen ist den vererbten Namen als Zweitnamen zu nutzen. Auf diese Weise brichst du nicht mit der Tradition, kannst aber trotzdem deinen Wunschnamen als Rufnamen verwenden.

Eine andere Möglichkeit ist die, dich für eine modernere Version des alten Namens zu entscheiden. Durch kleine Abwandlungen kannst du einen Namen in die Neuzeit holen ohne gleich seine Wurzeln zu zerstören.

4. Dein Wunschname ist überaus beliebt

Babynamen finden - viddleAuch dieses Problem kann auftauchen, wenn du einen passenden Namen für dein Baby gefunden hast. Wenn du deine Tochter Mia, Sophia, Anna oder Lena nennen willst, stehen die Chancen sehr hoch, dass sie nicht die einzige ihres Namens in der Schul- oder Kindergartenklasse bleibt.

Gleiches passiert dir, wenn du deinen Sohn Lukas, Paul, Ben oder Elias nennen möchtest. Es gibt eine ganze Reihe von Namen, die schon seit vielen Jahren an der Spitze der beliebtesten Babynamen stehen.

Was also tun?

Wenn dein Wunschname beliebt ist, heißt das nicht gleich, dass du einen neuen Babynamen finden musst. Es führt lediglich dazu, dass dein Kind evtl. bei seinem oder ihrem Zwischennamen, Initialen oder Spitznamen gerufen werden muss. Wenn es dein Traumname ist, solltest du dich davon nicht abhalten lassen. Ansonsten kann auch hier eine kleine Abwandlung des Namens einen großen Unterschied bewirken, indem du z.B. aus Anna Anne machst.


Deinen Wunsch-Babynamen finden

Auf der Suche nach dem passenden Babynamen wird dir sicher das ein oder andere Problem begegnen. Aber für jedes Problem gibt es eine Lösung. Im „schlimmsten“ Fall entscheidest du erst nach der Geburt, wie sie oder er heißen soll. Selbst viele Eltern, die vorab einen Namen gewählt haben, entscheiden sich in den ersten Minuten nach der Geburt um.

Dann wird ihnen beim Blick auf ihre Tochter klar, dass sie doch keine Clara sondern eher eine Maria ist.

Bis zu einem Monat nach der Geburt hast du Zeit, den Namen deines Kindes zu registrieren. Also lass dir Zeit den passenden Babynamen zu finden und folge deinem Herzen.

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